Jobs in Aus-/ Weiterbildung/ Lehre in Rechts- & Steuerwesen

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Arbeit als Jurist

Juristen beschäftigen sich hauptberuflich mit Gesetzen und rechtlichen Normen und fungiert als Berater und Konfliktlöser in rechtlichen Angelegenheiten. Voraussetzung für die Tätigkeit als Jurist ist der Abschluss eines Rechtswissenschaftlichen Studiums. Auf das traditionelle Jura Studium, welches durch das Staatsexamen abgeschlossen wird, folgt in der Regel das zweijährige Referendariat. Wurde darüber hinaus die zweite Staatsexamensprüfung erfolgreich abgelegt, trägt der Absolvent den Titel Volljurist und kann die berufliche Laufbahn als Notar, Richter, Staatsanwalt oder Rechtsanwalt in Angriff nehmen.
Kann man ein Prädikatsexamen vorweisen, stehen dem Absolventen alle Türen offen, denn in keiner anderen Fachrichtung spielt die erreichte Note auch nach dem Berufseinstieg eine so wichtige Rolle.

Alternativ kann über die sog. Studiengänge Bachelor of Law und Master of Law eine Karriere als Jurist gestartet werden. Die gängige Vorstellung des Juristen umfasst die Berufe Anwalt, Richter und Notar. Diese lassen sich in verschiedene Bereiche wie Familienrecht, Strafrecht, Erbrecht ect. untergliedern. Dieses Bild deckt aber lange nicht alle Möglichkeiten, die sich aus dem Studium der Rechtswissenschaften ergeben. So gibt es neben dem Staat und den Gerichten auch Arbeitgeber aus der Wirtschaft und Arbeitsplätze in Rechtsabteilungen verschiedenster Betriebe. Da rechtliche Unklarheiten und Differenzen brancheunabhängig überall auftreten, gibt es auch in jeder Branche und in nahezu jedem Unternehmen eine zuständige Abteilung und entsprechend viele verschiedene Jobangebote. Dies ermöglicht einem Wirtschaftsjuristen die Arbeit in der Unternehmensberatung bzgl. rechtlicher Sachverhalte oder einen Job in der Rechtsabteilung eines Unternehmens. Auch die Stadt fungiert hier als Arbeitgeber, so wirbt beispielsweise die Landeshauptstadt München Juristen mit einem vielfältigen und interessanten Aufgabenfeld in der Großstadtverwaltung. Der Stellenmarkt umfasst ein breites Spektrum an Jobs rund um den Beruf des Juristen. Darunter sind die bereits erwähnten Stellen als Volljuristen, Anwälte und Wirtschaftsjuristen in verschiedenen Branchen, aber auch Stellenanzeigen als juristischer Sachbearbeiter, Abteilungsleiter oder Rechtsreferendare.
All diese und noch weitere Stellenangebote finden Sie hier in der Jobbörse der Süddeutschen Zeitung unter dem Berufsfeld Rechts- und Steuerwesen.

Sozialpädagogik

Sozialpädagogik kann in die Fachgebiete Jugendhilfe, Gesundheitshilfe und Sozialhilfe unterteilt werden. Die Arbeit in der Sozialpädagogik setzt ein hohes Maß an Empathie, Beratungskompetenz, soziale Kompetenz und Fachwissen in Erziehungs- und Bildungsfragen voraus. Letzteres erhält man im Rahmen eines Studiums. In diesem Zusammenhang können die Studiengänge soziale Arbeit, Sonder- und Heilpädagogik, Pädagogik und Psychologie erwähnt werden. Eine beliebte Adresse für Studiengänge aus dem sozialen Bereich ist die LMU in München.

Berufe in der Sozialpädagogik umfassen die Arbeitsfelder Beratertätigkeiten, Betreuungsaufgaben und einen administrativen Bereich. Einer der Schwerpunkte aus dem Berufsfeld Sozialpädagogik ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Stellenangebote sind sehr vielseitig und umfassen von Erziehung und Frühförderung über Jugendberatung und Streetworking bis hin zu Jugendgerichtshilfe und Jugendpsychiatrie zahlreiche Möglichkeiten auf verschiedenste Weise mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Zum Thema Jugendsozialarbeit beschreibt der Artikel „Schnittstelle Schule“ auf SZ online typische Aufgaben und Anforderungen bei der Sozialarbeit mit Schülern.

Neben der Jugendhilfe zählen auch die Beschäftigung mit Migranten, Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen und Jobs in der Drogenberatung in das Berufsfeld der Sozialpädagogik. Je nach Umfeld und Tätigkeit kann der Arbeitsalltag in der Sozialpädagogik emotional sehr belastend und anstrengend sein. In schwierigen Fällen ist es von Vorteil, die eigenen Grenzen zu kennen und ratsam, sich emotional nicht zu sehr vereinnahmen zu lassen. Dies stellt für viele Sozialpädagogen eine große Herausforderung dar. Jobs in der Sozialpädagogik gibt es in mehrerlei Einrichtungen. Zu nennen sind Kindertagesstätten, Berufszentren, Schulen, Jugendzentren und Pflegeheime.
Auch in der öffentlichen Verwaltung werden Stellenangebote für Sozialpädagogen ausgeschrieben. Diese Jobs werden beispielsweise im Jugendamt oder im Schulamt ausgeübt. Auch Volkshochschulen und kirchliche Einrichtungen sind im Stellenmarkt zu finden. Da Berufsbezeichnungen wie Sozialpädagoge, Sozialarbeiter und Erzieher häufig alternativ für eine Stellenanzeige verwendet werden, sollte der Fokus bei der Jobsuche eher auf dem Arbeitgeber und der beschriebenen Tätigkeiten liegen. Je nach Ausbildung, Tätigkeitsbereich und Anstellungsart variieren die Gehälter in der Sozialpädagogik sehr stark, sodass Sozialpädagogen in der öffentlichen Verwaltung das höchste und Arbeitnehmer im Kindergarten und in der Schule das niedrigste Durchschnittseinkommen aufweisen.