Jobs in Marketing/ Werbung/ PR in Automobilbau, Fahrzeugbau, Zulieferer

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Was arbeiten im Marketing bedeutet

Hinter jedem Plakat auf der Straße, jedem Werbespot im Fernseher und jeder Anzeige im Internet steckt die Arbeit eines Marketingteams. Das entspricht auch der allgemeinen Vorstellung von dem, was ein Job im Marketing beinhaltet.
Dieses Bild stellt nur einen kleinen Teil der Arbeitsanforderungen dar und umschließt das Aufgabenfeld der Werbung. Der wesentliche Unterschied zwischen Marketing und Werbung besteht darin, dass Werbung das Produkt in den Vordergrund stellt, wohingegen Marketing für den Bekanntheitsgrad und die Vermarktung des gesamten Unternehmens verantwortlich ist. Das Marketingmanagement fokussiert die Positionierung des Unternehmens am Markt. Die Hauptarbeit besteht darin, die Erwartungen und Bedürfnisse der Interessensgruppen und Kunden zu ermitteln und zu erfüllen. Durch intensive Marktbeobachtung sollen Veränderungen möglichst frühzeitig erkannt werden, sodass durch entsprechend schnelle Anpassung der Vorgehensweisen Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenzunternehmen entstehen. Im Marketing werden vier zentrale Instrumente, auch die „4 P’s“ genannt, eingesetzt, die das Erreichen der Unternehmensziele gewährleisten sollen. Die Arbeit in der Produktpolitik (Product) umfasst alle Entscheidungen, die das Produkt und die damit verbundenen Dienstleistungen betreffen. Dies beinhaltet u.a. die Bereiche Qualität, Service und Verpackung. In der Preispolitik (Price) gilt es das ideale Preis-Leistungs-Verhältnis festzulegen, indem die Zahlungsbereitschaft der Kunden für die Unternehmensleistung ermittelt wird. Mitarbeiter in der Kommunikationspolitik (Promotion) zielen darauf ab, den Kunden in seiner Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen. In diesem Zusammenhang werden auch die Instrumente Direct Marketing, Sponsoring und Public Relation eingesetzt sowie an Messen und Events teilgenommen. In der Distributionspolitik (Places) als viertes und letztes Marketinginstrument, geht es um Absatzmärkte und Vertriebsprozesse. Diese Instrumente fassen die Vielfältigkeit und Anforderungen des Marketings grob zusammen. Jobs im Marketing sind sehr vielseitig und begehrt. Die besten Voraussetzungen für eine Karriere im Marketing sind durch Studiengänge wie Wirtschafts-, Medien- oder Kommunikationswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing gegeben. Ob an der Universität, Fachhochschule oder an der auf Medien, Management und Kommunikation spezialisierte private Hochschule Macromedia, in München sind zahlreiche Studienangebote in diese Fachrichtung vorhanden. Auch ein nachgelagerter, spezialisierter MBA-Studiengang kann für eine Karriere im Marketing hiflreich sein. Aber nicht nur über ein Studium, sondern auch über eine kaufmännische Ausbildung, z.B. als Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation, gelingt der Einstieg in die Branche. Der Stellenmarkt aus dem Bereich Marketing umfasst Positionen für Neueinsteiger in der Assistenz, als Praktikant oder Trainee aber auch für erfahrene Fachkräfte sind Stellenangebote in Führungspositionen dabei. So breit wie das Spektrum der Stellenanzeigen gestaltet sich auch die Bandbreite der Verdienstmöglichkeiten. Abhängig von der Position und dem damit verbunden Aufgabenbereich erstreckt sich das Jahreseinkommen einer Vollzeitstelle von rund 30.000 € bis 80.000 €. Als Führungsposition und Verantwortungsträger steht hier der Marketingleiter an der Spitzenposition, während beispielsweise der Marketing Assistent eher im unteren Gehaltsbereich zu finden ist. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Unterschiede in den Wirtschaftszweigen, für welches die Marketingabteilung tätig ist. Für genauere Informationen zum Einkommen für bestimmte Positionen steht bei der Süddeutsche.de ein Gehaltsrechner zur Verfügung.

Arbeiten im Fahrzeugbau (Automotive)

Fahrzeugbau gilt als Fachgebiet von Maschinenbau und beschäftigt sich mit der Produktion von Autos, Motorrädern, LKW’s und Nutz- und Schienenfahrzeugen. Flugzeugbau (Aeronautic) kann hier als verwandtes Berufsfeld angesehen werden, gehört aber in der Regel nicht in den Bereich des Fahrzeugbaus. Dies umfasst u.a. die Entwicklung und Konstruktion von Motor, Karosserie und Getriebe. Innerhalb des Fahrzeugbaus ist eine technische Spezialisierung üblich. So entstehen Fachrichtungen wie Fahrzeugentwicklung mit den Teilgebieten Fahrzeugdesign, Karosserieentwicklung, Konstruktionslehre und technisches Zeichnen.

Der Stellenmarkt für den Fahrzeugbau bietet ein breites Spektrum an Berufsmöglichkeiten. Ingenieure und Konstrukteure im Fahrzeugbau beschäftigen sich mit der Weiterentwicklung von vorhandenen Produkten und der Prüfung und Entstehung neuer Konzepte für die Fahrzeugtechnik. Diese Berufe weisen häufig Schnittstellen auf, sodass eine Stellenanzeige als Entwicklungsingenieur ähnliche Aufgabenbereiche aufweist, wie die eines Konstrukteurs. Außerdem gehen die Arbeitsbereiche der einzelnen Jobs oft ineinander über, sodass beispielsweise der Karosseriebauer die Ideen des Designers umsetzt. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit und möglichst auch umfangreiche Grundkenntnisse, die über den eigenen Tätigkeitsbereich hinausgehen. Da das Design eines Automobil aus Kundensicht oft über deren Kaufverhalten entscheidet, sind auf dem Arbeitsmarkt stets qualifizierte Fahrzeugdesigner gefragt. Ebenso sind Berufe wie Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und Fahrzeuglackierer zu nennen.
Der Job besteht im Wesentlichen aus dem Entwurf von Konzepten für neue Fahrzeuge und der Entwicklung neuer Produktideen. Arbeitssuchenden, die innerhalb der Branche nach spezifischen Aufgabenbereichen und neuen Herausforderungen suchen, bietet das Fachgebiet der Motorenentwicklung interessante Optionen. Hier wird der Fokus auf Konzepte für Verbrennungsmotoren sowie auf Thermodynamik, aber auch Antriebstechnik mit alternativen Energiequellen gelegt.

Die Jobbörse rund um den Fahrzeugbau ist breit aufgestellt und bietet spannende Stellenangebote sowohl bei großen Automobilbauern wie BMW in München oder Audi in Ingolstadt, als auch bei einer Vielzahl mittelständischer Unternehmen aus der gesamten Region. Aber auch Arbeitgeber wie Waggonbauunternehmen, Karosseriebauer und Anhängerbauer sind typisch für Beschäftigte im Fahrzeugbau.
Der Bereich Automotiv umfasst darüber hinaus aber auch alle Unternehmen, die als Zulieferer für die Automobilhersteller tätig sind. Spritzgusstechnik, Galvanisierung, wie beispielsweise die Bolta Werke, über Spezialisten zur Fahrzeeugelektronik, wie die Robert Bosch GmbH, bis hin zu Reifenherstellern wie Continental. Letzterer ist einer von vielen Zulieferunternehmen, die sich nicht nur auf einen Bereich der Fahrzeugteileherstellung beschränken, sondern mehrere Bereiche abdecken, ohne dabei selbst komplette Fahrzeuge zu bauen.